Bezirksparteitag der CDU Nordbaden in Heidelberg-Ziegelhausen

Werner Pfisterer MdL, Ministerin Prof. Marion Schick, Dr. Karl A. Lamers MdB

Kultusministerin Schick: „Ein Endspiel um Platz eins in der Bildungspolitik wäre eine Sache zwischen Baden-Württemberg und Bayern“

Wortgewandt und angriffslustig zeigte sich die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. Marion Schick, bei ihrem heutigen Besuch auf dem Bezirksparteitag der CDU Nordbaden. Der Vorsitzende der CDU Nordbaden, Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech, übergab ihr nach der Begrüßung der Delegierten das Wort zu einem Referat über die aktuelle Bildungspolitik. Schick nutzte diese Gelegenheit unter anderem auch dazu, um mit „sozialromantischen Worthülsen“ und „unsachlichen Äußerungen“ des politischen Gegners abzurechnen.
„Wir brauchen keine Änderung der Schulstruktur“, rief sie den rund 200 Delegierten, die aus ganz Nordbaden in die Köpfelhalle nach Heidelberg-Ziegelhausen gekommen waren, zu, „alle Umfragen und Studien sehen uns nicht nur gut aufgestellt, sondern zusammen mit Bayern an der Spitze.“

Die sozialdemokratisch regierten Länder seien weit abgehängt und auch die Einheitsschule schneide regelmäßig mit schlechten Werten bei den wissenschaftlichen Vergleichsstudien ab.

Elke Brunnemer MdL, stellv. CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende, fasste es im Nachgang des Bezirksparteitages zusammen: „Wir brauchen in Baden-Württemberg keine Nachhilfe in Bildungspolitk!“

Schick sagte zu, dass sie darauf achten werde, die demografische Rendite, welche sich durch die sinkenden Schülerzahlen ergebe, weiter im Bildungsbereich zu investieren: „Wir sparen nicht an der Bildung, sondern fördern mit den frei werdenden Mitteln die Qualität!“

Der Heidelberger Landtagsabgeordnete Werner Pfisterer freute sich über die klaren Aussagen der Ministerin: „Frau Prof. Schick ist für das Amt der Kultusministerin eine hervorragende Wahl. Innerhalb kürzester Zeit hat sie sich durch ihre große Sachkenntnis und ihre Dialogbereitschaft einen guten Namen gemacht.“

Auch die eingereichten Anträge und Strukturänderungen konnten an diesem Tag zügig abgearbeitet werden, sodass Heribert Rech am „heißesten Tag des Jahres“ die Delegierten – unter ihnen auch die Abgeordneten aus der Region Dr. Karl A. Lamers MdB, Dr. Stephan Harbarth MdB, Werner Pfisterer MdL, Elke Brunnemer MdL, Georg Wacker MdL, Dr. Thomas Ulmer MdEP und Daniel Caspary MdEP – pünktlich zur Mittagszeit mit dem Abspielen der Nationalhymne und guten Wünschen für das Spiel der deutschen Nationalmannschaft entlassen konnte. (bs/mb)

 

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