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CDU-Landtagsfraktion begrüßt Trend zur dezentralen Energieversorgung durch Kommunen und Städte
Als „richtige Entwicklung“ bezeichnete Paul Nemeth, energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, dass die eigene Energieversorgung für Städte und Kommunen wieder attraktiver werde.


„Wir begrüßen, dass sich der Wettbewerb im Energiemarkt weiter verstärkt. Mehr Wettbewerb führt zu niedrigeren Strompreisen und dies ist unser Ziel“, erklärte Paul Nemeth.

Nemeth sieht bei vielen Kommunen und Städten Möglichkeiten, die eigene Energieversorgung zu leisten. Er erwartet in den nächsten Jahren eine Rekommunalisierungswelle, da viele der auf 20 Jahre geschlossenen Konzessionsverträge dann auslaufen würden. „Es wäre wünschenswert, wenn die Kommunen die Möglichkeiten zur Gründung eigener Stadtwerke sehr genau prüfen würden. Auch für kleine Gemeinden besteht Spielraum, sie können mit anderen Stadtwerken zusammenarbeiten, fusionieren oder in Teilbereichen wie dem Netzbetrieb kooperieren“, sagte Paul Nemeth.

Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion lobte die Arbeit der Stadtwerke. „Die Stadtwerke leisten einen wichtigen Beitrag für die örtliche Infrastruktur und tragen entscheidend dazu bei, dass wir im Bereich der Energieversorgung die Ziele des Energiekonzeptes 2020 erreichen. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen im Bereich der CO2-reduzierten Energieversorgung und die Möglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Denn gerade im Bereich der dezentralen Energieversorgung kann die Abwärme zum Beispiel größerer Betriebe sehr gut zur Wärmeversorgung von Wohngebieten genutzt werden. In diesen Segmenten steckt noch großes Potential, das noch nicht ausgeschöpft ist“, so Nemeth.

Quelle: CDU-Landtagsfraktion BW

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